Familiensonntag

»Aus unserem Leben als Familie und mit Familien bezeugen wir den Wunsch, dass unsere Kirche und diese Synode die Sendung christlicher Ehe und Familie in heutiger Zeit neu verdeutlicht; vor allem, dass dies realistisch und ermutigend geschieht.«
 

Petra und Dr. Aloys Buch am 16. Oktober 2015 auf der Bischofssynode in Rom

 

Themen

In jedem der drei Jahre 2014–2016 wird unter dem Leitthema „Liebe miteinander leben“ ein besonderer Aspekt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt.

2016

Perspektiven nach der Familiensynode

Die XIV. Generalversammlung der Bischofssynode 2015 zum Thema »Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute« war ein bedeutendes Ereignis für die gesamte Kirche. Aber was war den Synodenvätern wichtig? Welche Botschaft soll von der »Familiensynode« ausgehen und wie können die Impulse der Synode in der Seelsorge konkret aufgegriffen werden? Der Familiensonntag 2016 ist eine gute Gelegenheit, diese Fragen anzugehen und die Familienpastoral vor Ort auf diese Weise bewusst in den Kontext der Weltkirche zu stellen.

Auftakt ist der Familiensonntag am 17. Januar 2016

2015

Knotenpunkt Familie

Ist die Familie ein Ort der tiefen Geborgenheit oder ein Kampfplatz, an dem Konflikte ausgefochten, Erwartungen, Ansprüche und Anforderungen verhandelt werden müssen? Oder ist sie beides zugleich? Vieles stürmt auf die Familie ein, soll von ihr geleistet werden, mutet man ihr zu. Familie ist oft ein höchst anstrengender, aber auch zutiefst beglückender Lebensbereich zugleich.

Überall, wo die Familienmitglieder immer wieder neu miteinander ins Leben aufbrechen, ist die Familie »Schule reich entfalteter Humanität« (GS 52) und auch »Hauskirche«. Damit der Knotenpunkt Familie hält und Sicherheit gibt, ohne zu reißen, braucht es Kraft, Mut, Geschick und viel Unterstützung.

Auftakt ist der Familiensonntag am 18. Januar 2015

2014

Drahtseilakt Ehe

Ist die Ehe ein unübersehbares Risiko? In der Tat: Stärker als früher sind Ehen heute vom Scheitern bedroht. Eine Ehe einzugehen, sich festzulegen, zu binden und dabei das ganze Leben in den Blick zu nehmen, erfordert Mut und Risikobereitschaft. Gerade in dieser Situation gilt es, einen klaren und offenen Blick zu wahren: Die Ehe ist auch heute die Lebensform, in der sich die Liebe zwischen Mann und Frau und die Sehnsucht nach Treue so verwirklichen lassen, wie es den Menschen am tiefsten gerecht wird. Wo die Liebe der Eheleute zueinander lebendig bleibt, können sie sich miteinander als Personen entfalten und die Drahtseilakte des Lebens meistern.

Zugleich ist die in der Eheschließung einander zugesagte und dann alltäglich gelebte Liebe der christlichen Ehepartner sakramentales Zeichen der Liebe Gottes zur Welt. Und überall, wo Christen als Eheleute ihrer von Gott getragenen Liebe im Alltag Gestalt geben, wird die Gemeinschaft der Christen ein Stück weit zum »Salz der Erde« und zur »Stadt auf dem Berg«. Dabei lässt sich das Gelingen nicht garantieren, aber es kann so manches dafür getan werden, dass das Kunststück glückt.

Auftakt ist der Familiensonntag am 19. Januar 2014